Hessische Meisterschaften 2009

SC Oberursel beim 6. Schwimm- und Spielfest der Hessischen Schwimmjugend in Eschborn sowie bei den Hessischen Jahrgangsmeisterschaften in Rotenburg an der Fulda

Schon traditionell fahren die Oberurseler Schwimmer am Fronleichnamstag zum Schwimm- und Spielfest der Schwimmjugend Hessen ins Eschborner Wiesenbad. 230 Schwimmerinnen und Schwimmer aus 13 Vereinen traten zu 966 Starts an. Der SCO konnte mit seinen 16 Wettkämpfern immerhin einen beachtlichen zweiten Platz in der Mannschaftswertung erreichen. Insgesamt standen die Flipper 64 Mal auf dem „Treppchen“. Eine beachtliche Ausbeute!
Bester Oberurseler war Jungtalent Tom Lindner (1999), der fünf Gold- und drei Silbermedaillen gewann. Seine guten Leistungen krönte er dann mit dem Pokalgewinn als Fünfkampfsieger seines Jahrgangs. Gewohnt stark war auch Maximilian Seyl (1995), der es, bei allerdings schwächerer Konkurrenz, auf fünf Siege und zwei zweite Plätze brachte. Auch er nahm einen Pokal als Fünfkampfsieger entgegen. Gute Rennen zeigte auch Bastian Seyl (1998) mit dreimal Gold, einmal Silber und dem Pokal als Fünfkampfsieger. Beste Schwimmerin war Katharina Pappert (1996) mit viermal Gold und zweimal Silber. Auch sie holte in ihrem Jahrgang den Siegerpokal des Fünfkampfs. Ganz stark zeigten sich, wie schon oft in dieser Saison, die Jüngsten der Jahrgänge 2000 – 2002. Sie hatten die stärkste Konkurrenz und heimsten doch serienweise Medaillen ein. Moa Sulzbach (2001) gewann dreimal und wurde einmal Zweite. Ihre Zwillingsschwester Smilla gewann zwei „Goldene“ wurde einmal Zweite und holte den Pokal im Fünfkampf. Annika Erb (2001) gewann einmal und wurde zweimal Dritte. Die Jüngste, Julia Weinhardt (2002, holte einmal Gold. Anna Löw (2001) hatte viel Pech und wurde zweimal wegen angeblichen Frühstarts disqualifiziert, holte aber dennoch eine Bronzemedaille. Marie Neubauer war dominierend im Jahrgang 2000 und gewann dreimal Gold, einmal Silber, dreimal Bronze und den begehrten Siegerpokal der Fünfkampfwertung. Hannah Beckenbauer (2000) wurde einmal Dritte. Weitere Medaillen gab es in den recht dünn besetzten Jahrgängen für Patrizia Gierga (1994, 2 x Gold, 4 x Silber, 1 x Bronze), Lina Peters (1995, 1 x Silber, 2 x Bronze), Timo Gunkel (1997, 1 x Gold, 5 x Bronze) und Lovis Sulzbach (1996, 2 x Silber, 1 x Bronze).
Am Wochenende ging es dann zum eigentlichen Saisonhöhepunkt, den Hessischen Jahrgangsmeisterschaften der jüngeren Jahrgänge (weiblich 1996-98, männlich 1995-98) auf der 50m Bahn. In diesem Jahr war das idyllisch gelegene Waldschwimmbad der Stadt Rotenburg an der Fulda als Austragungsort gewählt worden. Petrus hatte ein Einsehen mit den Schwimmern und bei strahlendem Sonnenschein traten am vergangenen Wochenende 413 Athleten aus 54 hessischen Vereinen zu 2002 Einzelstarts an. Der SCO konnte nur vier Schwimmer aufbieten. Hier zeigten sich erstmals sehr deutlich die Auswirkungen der Oberurseler Hallenbadschließung, denn viele der ehemaligen Leistungsträger haben wegen der schlechten Trainingsbedingungen inzwischen den Verein verlassen.
Eine feste Größe im Team von Trainerin Lisa Nottrodt ist und bleibt Maximilian Seyl (1995). Er gewann über 200m Rücken in 2:36,56 als Drittplatzierter die einzige Medaille für den SC Oberursel und schwamm über 50-und 100m Rücken, sowie über 200m Lagen souverän in die hessische Top Fünf. Timo Gunkel (1997), Filip Wennberg (1997) und Bastian Seyl (1998) schwammen mehrere persönliche Bestzeiten. Für Spitzenplätze reichte es in den stark besetzten Teilnehmerfeldern leider nicht. Im gleichzeitig stattfindenden hessischen Jugendmehrkampf (50m Kraulbeine, 15m Delfinbeine, 7,5m Gleittest und 200m Lagen) erreichte Tom Lindner (1999) den 12. Platz.

Jürgen Löw

Mannschaft SC Oberursel SC Oberursel
SCO in Eschborn, 11.6.2009 SCO-Team, Hessische Meisterschaften in Rotenburg 2009

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