SC Oberursel beim 7. Schülertriathlon des VFL Münster

Am Samstag, dem 7. Juli, machten sich acht Wettkampfschwimmerinnen- und Schwimmer mit ihrer Trainerin Marianne Abramowski auf den Weg nach Münster bei Dieburg um dort am 7. Schülertriathlon des VFL Münster teilzunehmen.
Für die Oberurseler war dies ein Ausflug in unbekannte Wettkampfgefilde. Schwimmen können sie alle sehr ordentlich und mehrmals in der Woche wird gemeinsam mit der Übungsleiterin gejoggt.
Aber Radfahren ? Mehr als den Weg zur Schule legte bisher kaum einer der Jungtriathleten auf dem Fahrrad zurück. Und als Wettkampfgeräte kamen die verkehrsgerechten Fahrräder aus dem täglichen Gebrauch mit Gepäckträger und Lichtanlage und auch Vaters altes Rennrad zum Einsatz.

Der Triathlon war aus technischen Gründen zweigeteilt. Zuerst wurde im Hallenbad geschwommen und anschließend am Stadion Münster im Jagdstart (Start des Radfahrens im Abstand der Schwimmergebnisse) der Rest des Wettbewerbes ausgetragen.

Im völlig überfüllten Hallenbad Münster belegte man im mit 30° C viel zu warmen Wasser und bei unbeschreiblichem Gedränge auf den drei Bahnen souverän die Spitzenplätze über 200m Freistil (SchülerInnen B) und 400m Freistil (SchülerInnen A, Jugend B).
Jonas Schmidt (Schüler A) gelang hier sogar eine persönliche Bestzeit. Lena Schmidt, Rebekka Tenderra, Julia Löw und Noah-Lars Gerullis (alle Schülerinnen bzw. Schüler B) distanzierten ihre Gegnerinnen und Gegner
genauso wie Ann-Kathrin Gerullis (Schülerinnen A), Myriam Tenderra und Laura Karow (Jugend B) um bis zu eineinhalb Minuten.

Guten Mutes fuhren die Oberurseler dann zum Stadion Münster, wo es bei der Abnahme der Fahrräder und Angesichts des von den anderen Athleten aufgebotenen Materials in Form von richtigen Triathlonrädern mit der Überlegenheit ein schnelles Ende haben sollte.
Unsere Athletinnen und Athleten gingen jeweils als Erste auf die 4,5 Km (SchülerInnen B) bzw. 8,5 Km lange hervorragend abgesperrte Radstrecke.
Julia Löw beschrieb das dann Folgende etwa so: „ Dauernd ist einer wie der Blitz an mir vorbeigesaust! Ich wusste gar nicht mehr, was ich machen sollte.“
Mädchen und Jungen verloren auf der Radstrecke bis zu 5 Minuten gegen ihre Konkurrenten und wurden in den Platzierungen nach hinten durchgereicht.
Auch der Wechsel zum Laufen war für einige der tapferen Recken ungewohnt. In einem unglaublichen Chaos wurden Räder und Helme zu Boden geworfen. Jede Sekunde zählte.
Für die anderen Triathleten ein gewohnter Vorgang, für die Oberurseler eine ganz neue und oft erschreckende Erfahrung.
Beim Laufen zeigte man dann aber wieder die bekannten Stärken. Es wurde auf den 1000 Metern (SchülerInnen B) und auf den 2000 Metern um jeden dieser Meter gekämpft und der Abstand zu den Führenden wurde zumindest kaum größer.
Mit zum teil furiosen Schlussspurts, aber auch in sehr elegantem Joggingstil erreichten alle Oberurseler das Ziel und konnten „finishen“, wie es in der Triathlonsprache heißt.

Die Ergebnisse waren dann doch nicht so schlecht:

Bei 19 Teilnehmerinnen der Schülerinnen B wurden Lena Schmidt 2., Rebekka Tenderra 6. und Julia Löw 12.
Bei den Schülerinnen A belegte Ann-Kathrin Gerullis den 7. Rang. Laura Karow, die einzige „gelernte“ Triathletin wurde 5. und Myriam Tenderra
erkämpfte sich noch den 10. Platz in der Jugend B.
Bei den Schülern B landete Noah-Lars Gerullis nach dem zweiten Rang im Schwimmen schließlich auf dem 23. Platz von 32 Teilnehmern.
Jonas Schmidt (Schüler A) wurde als bester Schwimmer bis zu Platz 15 von 26 Wettkämpfern durchgereicht.
Ein sehr gut organisierter Wettkampf war dann zu Ende und um eine interessante Erfahrung reicher, traten die Oberurseler nach der Siegerehrung die Heimfahrt an. Sie haben sich vorgenommen im nächsten Jahr wiederzukommen.

Allerdings erst nach reichlichem Radtraining.

Jürgen Löw

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SC Oberursel SC Oberursel ?!?!?

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